HTML-Code für E-Mails: Bitte nur vom Profi

HTML-Mails werden immer beliebter. Nur noch wenige Prozent der Nachrichten werden im einfachen Text-Format versandt. Wieso, liegt auf der Hand: HTML-Mails sind farbig, entsprechen dem CD des Ab-senders und enthalten attraktive Bilder. Die Response-Rates sind bei HTML-Mails deshalb immer höher als bei reinen Text-Nachrichten. Die Medaille hat aber auch ihre Kehrseite…


HTML-Code ist nicht gleich HTML-Code!

Allzu oft kommt es vor, dass HTML-Code, der für eine Website erstellt wurde, kopiert und für E-Mailings verwendet wird. Dies mag dem Laien praktisch erscheinen – in Tat und Wahrheit ist es gefährlich…

Über 95 Prozent der Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum surfen mit Internet Explorer oder Mozilla Firefox. HTML-Code für Websites wird deshalb oftmals bereits automatisch vom HTML-Programm (z.B. Dreamweaver) auf diese gebräuchlichsten Browsertypen optimiert.

Bei den E-Mail-Clients sieht die Welt etwas anders aus. Neben Outlook, Outlook Express (in diversen Versionen für PC und Mac), Eudora und Lotus Notes beherrschen eine Vielzahl unterschiedlichster Webmail Clients den Markt (Yahoo, Hotmail, AOL, GMX, Bluemail, sunrise, Gmail etc.). Diese Programme sind zwar praktisch für den Endbenutzer. Für den E-Mail-Marketer stellt aber die Art, wie sie den Code von HTML-Mails interpretieren (oder sogar verändern), ein echtes Problem dar. So schneiden fast alle Webmail Clients die Header-Informationen (und damit allfällige Stylesheets) der E-Mails ab. Gewisse Clients lassen interne Links (Inhaltsverzeichnis) nicht zu oder verhindern gar die korrekte Interpretation externer Links. Andere Clients ignorieren schlicht und einfach alle Tabellen-Informationen und verursachen damit ein echtes Inhalts-Chaos.

Die neue Version von Outlook, Outlook 2007, ist eine echte Herausforderung für jeden E-Mail-Marketer. Anders als die Vorversion interpretiert Outlook 2007 nämlich den HTML-Code nicht mehr mit der Rendering-Engine des Internet-Explorer, sondern mit jener von Word. Dies führt dazu, dass verschiedenste an sich korrekte CSS-Angaben schlicht ignoriert werden. Formular-Elemente funktionieren nicht mehr, und animierte Gifs werden nur noch statisch angezeigt.

Das Ergebnis dieser unterschiedlichen Interpretati-onsformen des Mail-Codes reicht von ärgerlichen Fehldarstellungen über nicht funktionierende Links bis hin zu völlig unlesbaren E-Mails. Ein Abonnent, der ein solches „Fragment“ erhält, wird mit ziemlicher Sicherheit verärgert reagieren.

Jedem Tierchen sein Plaisirchen

Einer für alle – das gilt nicht im E-Mail-Marketing. Nicht nur, dass der HTML-Code für E-Mails individuell an die unterschiedlichen Webmail-Clients angepasst werden muss. Abonnenten, die anhand ihrer E-Mail-Domain als Nutzer „kritischer“ Webmail Clients identifiziert werden können, sollten automatisch nur mit Plain Text-Nachrichten beliefert werden, auch wenn sie sich für den Empfang von Nachrichten im HTML-Format eingeschrieben haben. Dies, weil das standardisierte Multipart-Format (HTML- und Plain Text-Nachricht in einem) noch immer nicht von allen Webmail Clients interpretiert werden kann. Hier gilt: Lieber ein korrekter Plain Text-Newsletter als ein zerrissenes, unlesbares HTML-Mail!

Immer und immer wieder…

Einmal optimieren – und dann vergessen? Verges-sen Sie’s! Auch, wenn Sie denken, jetzt die Tücken aller Webmail Clients und E-Mail-Programme zu kennen: Bereits morgen könnte Ihr Wissen überholt sein.

Webmail-Anbieter (an die über 50 Prozent der B2C-E-Mails gesandt werden) haben die Angewohnheit, Software-Updates und -Upgrades einzuspielen, ohne die Benutzer über diese Änderungen zu informieren. Zum Vergleich: Kommt eine neue Browser-Version auf den Markt (siehe Internet Explorer 7), gibt es bereits Monate vorher Beta-Versionen, die vom Entwickler ausgiebig getestet werden können. Änderungen an Webmail Clients sind dagegen von heute auf morgen live. Das Ergebnis: Optimierter E-Mail-Code für Webmail Clients muss laufend überprüft und bei Bedarf sofort erneut optimiert werden.

Und das tut der Profi

Experten – wie das Team von Mayoris – wissen, dass es nicht ausreicht, dem Kunden ein benutzer-freundliches, gut funktionierendes Werkzeug zum schnellen, einfachen Versand von Tausenden von E-Mails an ihre Abonnenten zur Verfügung zu stellen.

So, wie jedes Auto aufgetankt werden muss und ab und zu einen Oelwechsel benötigt, braucht auch ein E-Mail-Template laufenden Unterhalt.

Als Benutzer der von mayoris entwickelten Permission Marketing Software R2 profitieren Sie deshalb vom „Rundum sorglos“-Paket: Ihr Newsletter-Template wird von einem Expertenteam regelmässig auf Dutzenden von E-Mail-Programmen und Webmail Clients getestet. Allfällige Optimierungen passieren, ohne dass Sie davon etwas merken – oder gar dafür bezahlen müssten.

Haben Sie Fragen zu diesem Service oder zum Thema Permission Marketing? Wir beraten Sie gern!


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