Die fünf wichtigsten Punkte im digitalen Marketing fürs neue Jahr

Wie sehen die fünf wichtigsten Punkte im (digitalen) Marketing für das Jahr 2016 aus unserer Sicht aus? Wir verraten sie in diesem Blog:

1. Halten Sie sich an eine strategische Grobplanung, erstellen Sie einen rollierenden Plan über einige Jahre. Marketing wirkt als Summe seiner Einzelteile und sollte nicht als Hauruckaktionen von Budgets Gnaden verstanden sein und von einzelnen Inselfürsten ohne gemeinsamen Nenner durchgeführt werden. Überprüfen Sie regelmässig die Ziele und seien Sie bereit, gnadenlos wiederholt erfolglose Aktivitäten zu beseitigen und nicht noch mehr gutes Geld dem schlechten hinterherzuwerfen.

2. Überprüfen Sie Ihre personellen Ressourcen, Ihr wichtigstes Asset. Und bieten Sie den besten Leuten Perspektiven. Kontinuität steht vor spektakulären Veränderungen. Diese Binsenwahrheit wird allzu häufig verletzt. Die Fluktuation im digitalen Marketing ist viel zu hoch, die Kosten aufgrund von Personalwechseln signifikant. Und vermeiden Sie, die Konkurrenz auszubilden.

3. Investieren Sie in Ihr zweitwichtigstes Asset: Ihre Kunden, ein „no-brainer“; in die Qualität der zugrundeliegenden Daten. Profildaten, Transaktionsdaten, Bewegungsdaten im digitalen Umfeld, Verhaltensdaten stehen im Zentrum. Je mehr Sie wissen, desto besser können Sie Ihre Kunden ansprechen, konvertieren, pflegen, upsellen, halten und zurückholen. Das ist sehr langfristig und zeitintensiv. Ihr Nachfolger wird es Ihnen danken.

4. Wiederholen Sie, was funktioniert, testen Sie neue Kanäle und Massnahmen, lernen und optimieren Sie. Benchmarken Sie gegen sich selber. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten. Damit Sie den Experten trauen können, brauchen Sie ein Grundwissen. Holen Sie aus der Datenflut nur, was Sie wirklich brauchen. Aber bleiben Sie neugierig und etwas verrückt, nach innen wie nach aussen. Das hat schon Steve Jobs gesagt.

5. Ja, und wenn man den offiziösen Trends für 2016 glauben schenken will, achten Sie auf guten und attraktiven Content in der Kommunikation mit dem Kunden (ein Dauerbrenner); automatisieren Sie Ihre Kampagnen (zuerst mit ganz einfachen Massnahmen) und machen Sie dies mit einem langfristigen Horizont über viele Kanäle (Sisyphus lässt grüssen). Das macht allerdings alles nur Sinn, wenn Sie bei den ersten vier Punkten gut aufgepasst haben.

Und bedenken Sie dabei: Am Schluss kommen alle wieder zurück auf das klassische E-Mail Marketing. Denn es performt gut und hat den höchsten ROI – aber es verändert sich laufend in sich selbst. Die einzige Konstante des Bewährten ist seine konsequente Veränderung.


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