Komplette Umfrage in der E-Mail – ohne Drittsystem

Ausgangslage

„Ihre Meinung ist uns wichtig, klicken Sie bitte hier um an der Umfrage teilzunehmen.“ So oder ähnlich ist die Mehrheit der Umfrage E-Mails aufgebaut, die in unserem Posteingang landen. Animiert diese staubtrockene Aufforderung zur Teilnahme? Im konkreten Fall galt es zu demonstrieren, wie eine komplette Umfrage in eine E-Mail integriert werden kann.

Lösung

Die Umfrage soll nicht auf Anhieb vollständig sichtbar sein. Dem Nutzer wird initial nur die erste Frage angezeigt, im hier gezeigten Fall eine Ja/Nein Frage.

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Durch die Beantwortung dieser ersten Frage öffnet sich die komplette Umfrage. Bei längeren Umfragen wäre auch eine Aufteilung in mehrere Seiten möglich, so wie dies aus gängigen Online-Umfrage-Tools bekannt ist.

Diese erste Frage nimmt auch als Fallback für E-Mail Clients mit eingeschränkter Unterstützung interaktiver Features eine zentrale Rolle ein: Auf diesen Clients gelangt der Nutzer auf die Online-Ansicht der E-Mail, wo die komplette Umfrage ausgeklappt und die gewählte Antwort zur ersten Frage bereits übernommen ist. Selbst hier ist der Ablauf angenehmer als beim herkömmlichen „Button-to-Landingpage“ Ansatz.

Innerhalb der E-Mail lassen sich verschiedene Fragetypen integrieren. Einfach- und Mehrfachauswahl mittels Checkboxen oder Radio-Buttons und Freitextfelder (ein- oder mehrzeilig) sind dabei die einfachsten Elemente. Abhängig von den gewählten Antworten können weiterführende Fragen eingeblendet werden.

Umfrage

Für die Auswahl von Scoring-Bereichen kann eine Slider-Komponente zum Einsatz kommen, welche die Auswahl des gewünschten Wertes auf einer Achse ermöglicht.

Zustimmung zu Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärung sind eine rechtlich zwingende Voraussetzung für die Teilnahme an einer Umfrage, insbesondere wenn diese an eine Verlosung gekoppelt ist. Um dies sicher zu stellen, kann der Button zwecks Übermittlung der Daten erst dann geklickt werden, wenn die entsprechende Checkbox aktiviert ist (oder wie im vorliegenden Beispiel, mehrere aktiviert sind).

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Beispiel einer Umfrage in der Mail

Technologie und Innovation

Die Kampagne wurde von Mayoris für einen Automobilhersteller auf der Plattform MayorisFLEX umgesetzt. Die einzelnen Funktionen bzw. interaktiven Elemente wurden mit HTML5 und CSS3 umgesetzt. Diese werden aber nicht von allen E-Mail Clients vollständig unterstützt. In diesem Fall verwenden wir die Online-Ansicht der E-Mail als Fallback. Im Internet-Browser werden alle benötigten Funktionen unterstützt. Der Fallback ist so aufgebaut, dass die interaktive Funktion in der Online-Ansicht bereits aktiviert ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Ablauf für den Nutzer auf keinen Fall schlechter ist als beim herkömmlichen «Button-to-Landingpage» Ansatz. Da in der Online-Ansicht der E-Mail aber sämtliche Personalisierungsfunktionen der E-Mail Marketing Applikation eingesetzt werden können, stehen weit mehr Möglichkeiten offen als auf einer Landingpage, wo die Personalisierungsdaten über eine API abgerufen und manuell integriert werden müssen.