Mayoris gewinnt den Best Retail Cases Swiss Award

Marketing Ökosystem

Wir haben Grund zu feiern – Mayoris gewinnt den 1. Platz im Jury-Rating beim Best Retail Cases Swiss Award in der Kategorie Retail E-Commerce!

Ausgezeichnet wurde unser Interaktiver InMail-Shop (mailix by Mayoris), welcher beim Spirituosenhändler Ullrich.ch bereits erfolgreich im Einsatz ist. 

 

Im interaktiven In-Mail Shop landen die gewünschten Produkte aus dem Shop direkt im Warenkorb der E-Mail. Von der Produktpräsentation bis zur Bestellung erfolgt alles in der E-Mail. Der klassische Teaser durch CTA-Button und Absprung in den Web-Shop wird damit grundlegend vereinfacht. Kein Medienbruch und weniger Klicks garantieren eine bessere Conversion.  

 

Mit Mailix kann die Landingpage direkt in die E-Mail integriert werden. Vergessen Sie den klassischen Weg vom Mail-Teaser zur Landingpage. Mailix bietet interaktive E-Mails mit echtem Mehrwert!

 

Lesen Sie hier mehr zur Umsetzung «Microshop in der E-Mail»

Weitere Anwendungsfälle

 

Und wir wären nicht Mayoris, wenn wir nicht bereits weitere Anwendungsfälle direkt im E-Mail-Kanal umgesetzt hätten: Aufklappbare Umfragen (mit Auswahloptionen), Adventskalender mit 24 Aktionsfeldern, interaktives Karussell (mit Auswahlmöglichkeiten), ein Design-Konfigurator und viele weitere mögliche Anwendungsfälle. Entdecken Sie hier den passenden Use Case für Ihr Unternehmen.

 

Interessiert? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wer weiss, vielleicht dürfen wir auch für Ihren Use Case einmal mit Ihnen einen Award entgegennehmen.

 

 

 

Herzliche Gratulation an das ganze Mayoris-Team, insbesondere Cyrill Gross, welcher diese Interaktiven E-Mails überhaupt ermöglicht hat.


Mayoris wirkt mit beim Marketing Automation Report 2022 der ZHAW

Marketing Ökosystem

  Marketing Automation ist nicht einfach eine Software!

Immer mehr Unternehmen setzen sich mit Marketing Automation auseinander, Mayoris hat sich an diesem Forschungsbericht aktiv beteiligt, der aufzeigt, welche Ziele Unternehmen verfolgen, welche Use Cases sie vor allem umsetzen, welche Daten Sie verwenden und wie sie diese einsetzen, welche Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen und mit welchen Technologien sie arbeiten. Die Umfrage war in der Zeit von August bis November 2021 offen. Über 460 Teilnehmer waren dabei. Überwiegend B2B Unternehmen haben aus den Branchen «Technologie und Dienstleistungen» geantwortet. Die Erkenntnisse gelten für alle, die sich in Zukunft an diese Disziplin wagen und erkennen: Marketing Automation ist nicht einfach eine Software!

 

Der Bericht ist am 9. Februar 2022 in zweiter Auflage erschienen. Viele Unternehmen sind in diesem Framework angekommen und wenden es konsequent an. Mit welchem Erfolg und welchen Rückschlägen sie unterwegs sind, zeigt der Bericht genauso, wie die nächsten Ausbauschritte. Automatisierung heisst Veränderung und Umdenken von manuellen Gewohnheiten und analogen Prozessen. Spezialisierte Teams und veränderte Organisationskulturen sind gefragt. Budgets müssen nachhaltig gesprochen werden. Lead Generation und Nurturing stehen für Marketing und Verkauf im Zentrum, aber weitere Dialogpunkte in der Customer Journey und datenbasierte Personalisierung werden zunehmend besetzt.

 

Zum Marketing Automation Framework: Es muss mit der Gesamtstrategie des Unternehmens abgeglichen werden; braucht konkrete Zielsetzungen über mehrere Jahre; lebt von konkreten, von einfach bis ausgedehnter werdenden Use Cases, welche in detaillierten Workflows dargestellt werden; setzt wo möglich mehrere Datenquellen als Basis für die Zielgruppendefinition ein, steuert unterschiedliche Output-Kanäle an; kann Inhalte zentral herstellen, aber kanalspezifisch aufbereitet ausspielen; und bedient sich einer skalierbaren Technologie. Ohne interdisziplinäre Teams, welche Prozesse neu denken und definieren, inkl. der Beteiligung des Hausjuristen, der für die Datenschutzbestimmungen verantwortlich ist, geht das automatisierte und personalisierte Dialogmarketing nicht.


Marketing-Trend 2022: Datengetriebene Personalisierung

 

Marketing Ökosystem

Datenquellen -> Datenbereinigung -> Visualisierung -> Selektionen -> Automatisierung -> Relevanter und aktueller Content über E-Mail Cycles und andere Kanäle

Datengetriebene Personalisierung steht weiterhin im Zentrum, um E-Mail und andere Kanäle möglichst aktuell und relevant für Ihre Lead- und Kundenkommunikation einzusetzen. Das ist nicht neu, aber eben auch nicht trivial und definitiv ein wichtiger Differenzierungsfaktor.

Touchpoints und Daten:

Dazu braucht es aber eine Datenstrategie. First Party Data stehen im Vordergrund: Gut geführte Stammdaten, möglichst über ein CRM; Transaktionsdaten aus einem ERP oder eShop; und Verhaltensdaten über die Klicks auf Inhalte in der E-Mail und die Nachverfolgung aus der E-Mail auf die verlinkten Landingpages des Anbieters.

Marketing Prozesse:

Diese Daten gilt es über ein einheitliches Datenmodell auf einer Customer Data Platform CDP zu visualisieren, über Dashboards zu lesen und zu interpretieren, über eine Analyse-Software gezielte Selektionen abzuleiten, welche man über die digitalen Kanäle bewirtschaften und steuern bzw. automatisiert ansprechen kann. Die hohe Schule bilden letztlich Algorithmen – oder eben KI, welche aus diesen Daten Segmentierungsfilter modelliert, um konkrete Zielgruppen anzusprechen. Beispiele für mögliche Technologien finden Sie in der Grafik.

Delivery:

Die Grundlage dafür ist die Automatisierung der Prozesse für die Kommunikation über die digitalen Kanäle. Personalisieren Sie E-Mails, pushen Sie individuell über Ihre App, personalisieren Sie die Webseite, spielen Sie persönliche Recommendation über Ihren Shop aus, finden Sie die Zielgruppen auf Facebook und suchen Sie dort nach Lookalikes, vergessen Sie Print-Mailings nicht.

Organisieren Sie Ihre Daten:

Die wichtigste Botschaft als Grundlage für das Gesagte überhaupt: Bringen Sie Ihre First Party Data aus der Silohaltung in eine strategisch einsetzbare Customer Data Plattform, damit Sie sich überhaupt dieser Daten bedienen können. Und pflegen Sie Ihre Daten nachhaltig!

Mayoris unterstützt Sie im gesamten Prozess von der Datenbereinigung bis zur automatisierten Kundenkommunikation. Die unterstützenden Technologien, welche Mayoris bei Ihren Kunden für die Marketing-Prozesse einsetzt:

Salesforce Marketing Cloud: CDP, E-Mail Studio und Automation/Journey Builder

ELAINE von artegic: Data Store (CDP), E-Mail Studio und Automation Designer

Apteco: Datenvisualisierung (Orbit), Datenanalyse und Selektionen (FastStats)

Veezoo: Self-Service Datenvisualisierung über Voice


iOS15 Update unterbindet das Tracking der Öffnung im E-Mail Versand


Konsumentenerhebung von Google zum Thema «Werbung und Datenschutz»


Checkliste: 11 Use Cases für interaktive E-Mails


Sind Mailchimp & Co. in Europa nicht mehr zulässig?


Datenschutz: Das neue DSG in der Schweiz im Vergleich zur DSGVO in der EU


White Paper Marketing Automation – Teil 3


White Paper Marketing Automation – Teil 2


White Paper Marketing Automation – Teil 1


Reifegrad der automatisierten und personalisierten Kundenkommunikation


Wegklicken von Cookie-Banner reicht nicht als Einwilligung


20 Fragen & 20 Antworten


Was nützt es einem Neukunden, wenn er kein Bestandskunde sein darf?


Weihnachtsaktion 2019

Letztes Jahr haben wir Weihnachtsgrüsse der besonderen Art verschickt. Wir haben unsere Kunden aufgefordert, ein originelles und kreatives Bild mit der mitgeschickten Kerze zu machen. Unser Ziel war, viele sprühende Ideen-Funken zu erzeugen und das kreativste Bild mit einer exklusiven Flasche Champagner zu belohnen. Wir haben für Sie eine Auswahl der erhaltenen Bilder zusammengestellt und natürlich enthüllen wir auch das Gewinner-Bild. Die Kerzen stehen für viele zündende Ideen im 2020 – wir bieten Ihnen den nötigen Halt und die Unterstützung für alle Projekte, die aus den Ideenfunken entstehen.  

Das Gewinnerbild

Gewinnerbild von EB Zürich, M.R.  

Vielen Dank für die tollen Bilder!

Eingereicht von Crocs, N.H.   Eingereicht von JUST, S.F.  
Eingereicht von Qwell, B.S. Eingereicht von Dialogkoepfe, E.M.

Unsubscriber: Wodurch sie getriggert werden und wie Sie diese vermeiden können

Niemand mag sie: Abmeldungen. Wir zeigen Ihnen häufige Probleme, die zu Abmeldungen führen. Unsubscribes haben aber nicht nur Schlechtes an sich. Mehr dazu erfahren Sie im Blog.

Jeder, der E-Mail-Marketing betreibt, hat eine Aversion gegen diesen Begriff: «Unsubscribe» oder «Abmeldungen». Natürlich soll die Zahl der Abonnenten Ihres Newsletters möglichst gross sein und stetig wachsen. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden. Plötzlich sieht man sich von einer unliebsam hohen Zahl Abmeldungen betroffen und weiss gegebenenfalls nicht, woran es liegt.

Wie schlimm sind Abmeldungen wirklich?

Zunächst sollten Sie betrachten, wer sich eigentlich abgemeldet hat. Eine Studie von Bluecore hat ergeben, dass die meisten Newsletter-Abmeldungen von Abonnenten kommen, die ohnehin nie etwas gekauft haben (77 %). Viele Subscriber, über welche man sich vielleicht in der Statistik gefreut hat, haben in Wirklichkeit keinen echten Mehrwert erbracht, geschweige denn Umsatz generiert. Diese Phantom-Subscriber wirken sich sogar zum Teil negativ aus, nämlich auf die KPI. Subscriber, die ohnehin keine Kaufintention und kein grosses Interesse an Ihren Produkten hegen, werden Ihre E-Mails weder öffnen noch auf die Links klicken. So fallen Ihre Klick- und Öffnungsraten möglicherweise schlechter aus, als es eigentlich der Fall wäre.

Welche Auswirkungen haben Unsubscriber?

Genau zu ermitteln, wie viel Verlust man durch Abmeldungen macht, ist schwierig. Immerhin zählen hierzu einige Posten wie Kundendaten oder Markenbekanntheit. Der Umstand, dass ein Grossteil der Unsubscriber sowieso nie etwas gekauft hat, puffert natürlich die Auswirkungen der Abmeldungen auf den tatsächlichen Verkauf. Es gibt also verschiedene Verlusttypen bei Unsubscribern:
  • «Phantom-Subscriber»: Der Verlust dieser Abonnenten hat sogar eher positive Auswirkungen. Sie haben ohnehin nie Ihre Produkte gekauft und hatten dies auch nicht vor.
  • «Sonderaktions-Subscriber»: Meldet sich dieser Subscriber ab, war das vorhersehbar. Er hat sich wahrscheinlich sowieso nur für den Newsletter angemeldet, um von einer Sonderaktion zu profitieren. Andererseits haben Sie es möglicherweise versäumt, ihn danach an sich zu binden. Mit personalisiertem Dialogmarketing hätten Sie ihn vielleicht doch zu einem dauerhaften Subscriber machen können, immerhin hat er bereits einmal bei Ihnen gekauft.
  • «Loyaler Subscriber»: Sobald sich die loyalen Subscriber beginnen abzumelden, sollten Sie sich Gedanken über die Gründe dafür machen. Schliesslich zeichnen sich diese Subscriber durch ihre Aktivität im Newsletter (Öffnungen, Klicks etc.) sowie durch Käufe aus.
Wenn also aktive Langzeit-Subscriber verloren gehen oder wenn Ihre Abmelderate plötzlich stark ansteigt, gibt es eventuell Grund zur Sorge. Grundsätzlich sollte Ihre Abonnentenzahl kontinuierlich ansteigen – es sollten mehr neue Empfänger dazukommen, als Sie verlieren. Ist der Verlust grösser, kann das Image-technische oder monetäre Einbussen bedeuten. Aber auch hier gibt es gegebenenfalls Ausnahmen, wenn Sie beispielsweise selbst eine Verteilerbereinigung initiiert haben. Natürlich bedeuten alle Unsubscriber grundsätzlich eine verpasste Möglichkeit, einen potentiellen Kunden von sich zu überzeugen. Selbst Subscriber, die eigentlich nicht an Ihren Produkten interessiert waren oder nur von einer Rabattaktion profitieren wollten, können zu loyalen Abonnenten und Kunden konvertiert werden. Zum Beispiel mit gutem und relevantem Content sowie attraktiven Angeboten.

Gründe für Abmeldungen – oft nicht transparent und nachvollziehbar

Oft ist es schwer, die genauen Gründe für die Abmeldungen auszumachen. Sicherlich gibt es in einigen Fällen ganz individuelle Gründe, die nicht nachvollzogen werden können, aber einige der häufigsten Auslöser können wir Ihnen hier nennen:
  • Anzahl E-Mails im Posteingang: Die Abonnenten erhalten ganz einfach zu viele Marketing-E-Mails. Das muss nicht bedeuten, dass Sie persönlich zu viele E-Mails versenden, sondern dass die Menschen generell mit überfluteten Postfächern zu kämpfen haben und jeden Tag unzählige Werbemails erhalten. Viele gehen dann diese Nachrichten irgendwann durch und melden alles ab, was Sie nicht ganz aktuell für interessant befinden.
  • Eigene Newsletter Kadenz: Grundsätzlich reagieren viele Abonnenten besser auf Newsletter von Marken oder Firmen, die sie nicht jeden Tag erhalten, sondern eher wöchentlich und eventuell auch nur zu besonderen Aktionen.
  • Relevanz und Aktualität der Inhalte / Adresselektionen: Es gibt häufig Abmeldungen, weil Newsletter nicht personalisiert werden und damit eine geringe Relevanz vorweisen. Nicht jeder Content ist für den gesamten Newsletter-Verteiler von Interesse. Nutzen Sie das Wissen über Ihre Kunden, segmentieren sie diese und versenden Sie relevanten Content für jede Gruppe.
  • Kurz und knapp: Eine E-Mail dient in der Regel als Teaser. Es gilt den Empfänger auf eine bestimmte Seite zu bringen und zum Beispiel etwas zu kaufen etc. Die Abonnenten haben oft wenig Zeit, eine E-Mail zu lesen. Verzichten Sie daher auf lange und unnötige Umschreibungen.
  • E-Mail-Design: Dank einem übersichtlichen Design kann sich der Empfänger in kürzester Zeit einen Überblick über Ihre Inhalte verschaffen. Er weiss, wie er das Produkt kaufen kann oder wo er mehr Informationen dazu erhält. Das Design sollte diesen Ansprüchen natürlich auf Desktop und Tablet als auch auf dem Smartphone entsprechen.
Wenn Ihre User allerdings anfangen Ihnen spezifischen Gründe für ihre Abmeldung zu nennen, sollten Sie dringend darauf eingehen, denn diese Mühe machen sich die Meisten nur, wenn sie etwas wirklich gestört hat.

Personalisierung ist etwas aufwändiger, aber es lohnt sich

Klar ist es einfacher, nicht personalisierte Massenmails zu versenden. Doch der Mehraufwand in relevante und auf den Empfänger zugeschnittene E-Mails lohnt sich. Mit E-Mail-Automation-Software können Sie Kundendaten verwalten und gleichzeitig personalisierte Kampagnen bauen, die Kunden ansprechen, um sie nicht vor den Kopf zu stossen. So halten Sie ihre Unsubscribes im Zaum und zusätzlich verbessern Sie die Customer Experience.

99 Tipps zur Adressgewinnung

Finden Sie im Whitepaper «99 Tipps zur Adressgewinnung» von Artegic hilfreiche Tipps zur Leadgewinnung. Hier geht’s zum Download.

Mayoris ist Apteco Partner – Datenanalyse für Marketing-Selektionen

Wir schliessen eine Lücke in unserem Technologie-Sortiment: Data-driven Marketing über Apteco FastStats erlaubt die Anbindung kundeneigener Datenquellen für performante Datenselektionen als Basis für relevantes Targeting und Marketing-Kampagnen. Die Software ist seit vielen Jahren in den europäischen Märkten etabliert und erfährt aktuell einen Boom. Mayoris ist Apteco Partner – Datenanalyse für Marketing-Selektionen Wir wissen es, Konsumenten-Daten sind wichtig. Viele Kunden können ihren Schatz nicht so einfach heben, Daten liegen in verschiedenen Systemen, sind unterschiedlich strukturiert und gepflegt. Mit Apteco können wichtige Datenquellen wie Transaktionsdaten aus ERP, Kontaktdaten aus CRM, Verhaltensdaten aus E-Mail Kampagnen und vom eigenen Shop erfolgreich gemapped und bei Apteco schlank importiert werden. Es ist kein Data Management System erforderlich; es reicht die sukzessive Erschliessung von relevanten Quellen. Die einzelnen Datenquellen lassen sich per Drag-and-drop einfach in das Arbeitsumfeld ziehen. Damit kann mit den Daten entlang der Customer Journey experimentiert werden. Analyse-Hypothesen lassen sich überprüfen, Zielgruppen können für konkrete Marketingzielsetzungen und das aktive Targeting zusammengeklickt und beurteilt werden. Mit beeindruckender Visualisierung können Diagramme und Entscheidungsbäume erstellt werden, gängige statistische Modelle stehen zur Verfügung: Predictive Modelling, logistische Regressionen und Cluster-Bildung. Dank der Performanz der Berechnungs-Engine und der intuitiven Oberfläche können Marketing-Spezialisten ohne regelmässige Unterstützung durch die Informatik selbständig Segmente erstellen und für die Kampagnenerstellung einem Steuerungstool oder dem CRM übergeben. Hier setzen bei Mayoris die bereits vorhandenen Technologien von Artegic und Selligent ein. Über die Erschliessung weniger, aber wichtiger Datenquellen kann der Kunde mit Mayoris innert kurzer Zeit einen einfachen „Proof of Concept“ erstellen. Wir entwickeln mit dem Kunden erste Use Cases und schulen ihn für die selbständige Nutzung der Software, welche ihm über einige Monate zur Verfügung steht. Erst nach dieser Testphase entscheidet der Kunde, ob Möglichkeiten und Performance der Software ihm langfristig entsprechen. Das Hosting von Applikation und Kundendaten findet entweder bei Mayoris als SaaS-Lösung in der Schweiz oder on premise beim Kunden statt. Für die „compliance“ mit allen aktuellen Datenschutz-Regulatorien in der EU und der Schweiz ist gesorgt.

Kurz zusammengefasst die folgenden Fragen für den Weg zu einer Apteco-Installation:

  • Ist aktives Zielgruppenmarketing für Sie ein Must oder primär ein unüberwindbares Hindernis?
  • Können Sie heute einfache Datenanalysen für Marketing-Selektionen durchführen? Sehen Sie die Chance, sich über die intelligente Auswertung Ihres Datenstammes von der Konkurrenz zu differenzieren?
  • Mit welchen Daten würden Sie gerne arbeiten; Sie sind aber aus unterschiedlichen Gründen daran gehindert?
  • Verfügen Sie oder suchen Sie Kenntnisse über einfache statistische (predictive) Modelle für den fortgeschrittenen Einsatz von Zielgruppenselektionen im digitalen Marketing?
  • Suchen Sie eine Möglichkeit, um für einen geringen Betrag Marketinganalysen durchzuführen und daraus zu lernen, ohne gleich grosse Budgets sprechen zu können? Und Sie testen mit der Datenvisualisierung die Möglichkeit, Entscheider substantiell zu überzeugen?
  • Möchten Sie etwas unabhängiger werden von Ihrer IT-Abteilung, welche Sie überzeugen können, die Chancen mit geringen Budgets vor den umfassenden Systementscheiden und langen Implementierungsprozessen zu sehen?
Mehr zu Apteco erfahren  

Zustellbarkeit von E-Mails – Einflussungsfaktoren und Massnahmen zur Verbesserung der Versandperformance

Die Internet Service Providers ISP, also die Dienstleister, welche unter anderem die Inbox von E-Mail Nutzern verwalten, haben in den letzten Jahren, ja Monaten, die Schrauben für die Zustellung von Mailings massiv angezogen bzw. die Einstellung von Spam-Filtern verschärft. Das erhöht die Anforderungen an die Zusteller (d.h. den professionellen Einzelversender sowie den Massenversender ESP als Dienstleister für Einzelversender) für eine aktive Verwaltung der Empfängerlisten. Letztlich profitiert der gesamte E-Mail Kanal von der verschärften Praxis, weil die Menge an Spams weiter reduziert wird und die Qualität der Mailings zunimmt. Der Konsument dankt es mit einer erhöhten Aufmerksamkeit gegenüber den aktuellen, relevanten sowie den rechtlich korrekt zugestellten Inhalten. Was genau passiert bei der Zustellbarkeit von Mailings? Dieser Artikel liefert eine Übersicht über die wichtigsten Einflussfaktoren, welche dafür sorgen, dass E-Mails ihren Weg in die Inbox des Empfängers tatsächlich finden:
  • Kreation und Wording, überwiegend in der Betreffzeile: Eine allzu werberische Ansprache ist nicht erwünscht. ISPs stellen Ihre Filter für SPAM nach Wörtern in Mails wie Gratis, Viagra, Sex, Singles treffen, $$$, Gewinne $, usw. ein. Allerdings dürfen Anbieter nicht daran gehindert werden, Produkte abzuverkaufen, Aktionen durchzuführen und Angebote zu verknappen. Das Wording bleibt eine Gratwanderung.
  • Qualität der URLs: Die in der Mail zu verlinkenden URLs sollten transparent sein und keine Fremdnamen oder Abkürzungen wie bit.ly beinhalten. Die Glaubwürdigkeit des Absenders steht im Zentrum.
  • E-Mail Design: Das Text-Bild Verhältnis sollte ausgewogen sein. Empfohlen wird max. ein Verhältnis von 50:50. Zu viele Bilder sind ein Spam-Indikator. Hinter dem Bild sollte auch eine Plain Text Version mitgeliefert werden.
  • Die Datengrösse der E-Mails entscheidet über die Zustellgeschwindigkeit der Mail: Einige ISPss liefern lange Mails nur nach der Aufforderung, die ganze Mail anzuzeigen. Anhänge sind unbeliebt, Download-buttons sind sinnvoller. Ein E-Mail File sollte nicht schwerer als 100KB sein. Grundsätzlich gilt: E-Mails sind keine Vollbild- und Textmonster, sondern Teaser mit Links auf Landing Pages für die vertiefte Informationsvermittlung.
  • Datenqualität und Engagement-Level: ISPs verfolgen die Öffnungs- und Klickraten von Mailings der Massenversender. Wiederholt tiefe Raten ergeben einen tiefen „Engagement Level“ und deuten auf ungewollte Massenmailings hin. Deshalb wird empfohlen, die eigene Empfängerliste regelmässig nach dem Aktivitätsgrad der Leser zu überprüfen und inaktive Nutzer auszusortieren. Für die Performance bzw. den Umsatz aus einer Mail sind inaktive Nutzer ohnehin wertlos.
  • Häufigkeit der Mails: Eine hohe Kadenz von Mailings an ähnliche Empfängerlisten ist bei ISPs ebenfalls ein unbeliebter Massenversand und senkt die Sender-Reputation. Aber alleine schon der „Wear-out“ Effekt von Adressen erfordert ein Kadenz Management und eine sinnvolle Selektion von Zielgruppen, damit Mailings relevanter werden. Die ISPs zwingen die Versender geradezu zu einer nachhaltigen Verwendung der Empfängerlisten; eine angenehme Nebenerscheinung.
  • Bounce-Management: Adressen, welche wiederholt nicht erreichbar sind, d.h. bouncen, müssen von der Liste entfernt werden. Eine Bounce-Rate von >2% bedeutet Alarmstufe und muss aktiv gemanaged werden. ISPs erkennen wiederkehrende Bounce-Adressen; Versender, welche diese Adressen weiterhin bedienen, landen in den Spam-Filtern und zwar nicht nur die gebouncten Adressen, sondern die gesamte Liste, weil eben das Bounce-Management fehlt.
  • Spam Traps: Falsche Adressen können auch gezielt als sogenannte Spam-Traps über Broker-Listen eingespeist werden, um zu erkennen, ob der Versender ein korrektes Permission-Handling und eine aktive Listenhygiene vornimmt. Vor allem alte und inaktive Adressen werden gelegentlich gezielt als Spam-Fallen eingesetzt. Diese schlagen beim ISP negativ auf, werden aber dem Versender nicht als „schlechte“ Adresse zurückgespielt, die Sender-Reputation sinkt stark oder man landet gar auf einer Black-list, womit der Versender mindestens vorübergehend komplett blockiert wird.
  • Beschwerden: Es ist selbstredend, dass wiederholte Kundenbeschwerden über einen Versender bei den ISPs die Sender-Reputation negativ beeinflussen.
  • Feedback von ISPs: Grosse Versandanbieter (ESPs) unterhalten regelmässige Kontakte zu den wichtigsten ISPs. Dieses Feedback fliesst auch regelmässig von den ESPs zu ihren Kunden und führt dazu, dass sich diese an die wichtigsten Regeln halten. Versandanbieter sind über die Mitgliedschaft in Organisationen wie der Certified Sender Alliance CSA gehalten, konkrete Regeln für Massenversände an ihre Kunden weiterzugeben und zu überwachen.
  • Versandzeitpunkt und -volumen: Grossversände werden idealerweise gedrosselt und nicht innert Minuten verschickt. ISPs bevorzugen eine breitere Verteilung von grossen Volumina, nur schon aus Lastgründen. In der Schweiz ist dies weniger ein Thema, weil die Menge von Massenversänden kaum das Volumen von 500K übersteigt, was in grossen Märkten wie Deutschland oder USA mehr als üblich ist.
  • DNS Setup, DKIM und SPF Technologie: Hier geht es um technische Beschaffenheit des Versenders, die Steuerung des Versandvolumens mit dem obersten Ziel, auf keinen Fall auf einer Blacklist eines ISPs zu landen und damit gar nicht mehr versenden zu dürfen. Die DNS erklärt, welches Unternehmen oder welcher Brand versendet und sollte klar dargestellt werden. DKIM und SPF sind Technologien und werden benutzt, um Phishing-Mails zu erkennen. ISPs erkennen dadurch die Legitimität der Mailings.
  • IP Reputation: Die IP Adresse, über welche der Versand läuft, erlaubt dem ISP die Identifikation des Versenders. Sie sollte nur für solche Versände verwendet werden und über einen sogenannten Warm-Up, also der langsame Aufbau von grösseren Versänden, langsam entwickelt werden, damit der ISP „Vertrauen“ findet. Je nach Zielsetzung spricht man dabei von dedicated IP Adressen für grosse Versände (von Versendern mit guter Reputation) oder shared IP Adressen (bei vielen ESPs) oder einem Pool von IP Adressen (bei MailChimp), um bestimmte, weniger vorbildliche Versender in der Masse vieler Akteure verwässern zu lassen.
 

Aus dieser Übersicht ergeben sich 5 Empfehlungen für eine Verbesserung der Zustellbarkeit:

1. Entwickle eine eher kleine, aktive, saubere und effiziente Adressliste, welche optimal performt: Das setzt ein gutes Bounce-Handling und die Ausgliederung von inaktiven Adressen voraus. Mit Qualität erreicht man die Performanceziele, nicht mit einer schlecht verwalteten Massenliste. Am Anfang des erfolgreichen E-Mail Marketings stet die Listenpflege.
2. Halte Dich an den Double-Optin Prozess für die Registrierung neuer Adressen: Seit Mai 2018 wird dies über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der gesamten EU faktisch gefordert, die Schweiz wird in absehbarer Zeit nachziehen. Problematisch wird für viele Versender, dass sie aus der Vergangenheit Inhalt, Umfang und Zeitpunkt der Permission nicht nachweisen können, eigentlich schon heute eine Rechtspflicht. Die Luxus-Variante für Kunden ist ein Preference-Center, in welchem er Kunde die aktuelle Permission einsehen und ändern sowie Marketingpräferenzen einstellen kann.
3. Sei klar und entspreche den Erwartungen des Empfängers: Ein klarer Absender, in welchem der Versender erkennbar ist, und eine passende Betreffzeile gehören zur Pflicht. Dem Empfänger kann im Footer mitgeteilt werden, weshalb er eine Mail erhält. Dieser Hinweis sollte möglichst nah an die Anforderung des Optin-Verfahrens gekoppelt werden. Bestimmte ISPs wie namentlich Outlook unterdrücken Bilder, weshalb es wichtig ist, mit Alt-Text anstelle des Bildes zu arbeiten und auf die Ausgewogenheit zwischen Bild und Text zu achten. Der Abmeldebutten ist Pflicht, der Prozess dahinter ist möglichst einfach zu halten.
4. Verbessere die Relevanz der Mailings: Relevanz fördert die Aktivität der Empfänger und dies steigert wiederum die Reputation des Versenders. Zielgruppenselektionen statt generischer und identischer Mitteilungen an alle machen die Mail relevanter; zudem fördert die dynamische Zustellung von Inhalten gemäss speziell eingepflegten Attributen auf dem Empfänger-Kontakt die Aktivität. Automatisierte Mailings auf der Basis von Triggern im Lifecycle wirken auch positiv und motivieren zusätzlich das Verhalten des Empfängers in einer Mail.
5. Reaktiviere inaktive Adressen und beseitige jene ohne Aktivität: Über Re-Engagement Kampagnen oder über einen Kanalwechsel im Omnichannel-Konstrukt können inaktive Empfänger wieder zu Aktivität bewegt werden. Sind alle Bemühungen erfolglos, sollte die Adresse aus der Liste der aktiven Empfänger gelöscht werde.

Fazit

Der E-Mail Kanal ist nicht gleichbedeutend mit billigem Massenversand, sondern ist ein hoch performanter („owned“) Kanal, den Versender mit viel Marketing-Intelligenz permanent erweitern und dank vertieften Kenntnissen über Kundendaten gezielt steuern können; ganz anders als bei den „Paid“-Kanälen (Google, Facebook, Display), wo attribuierte Budgets zwar zum raschen Erfolg führen können, der Sachverstand über Daten allerdings vollumfänglich beim Medium bleibt. Die Abhängigkeit gegenüber den wenigen US-Anbietern und einigen lokalen Publishers steigt zusehends, die KPI werden aber mit Zunahme der Werbetreibenden im sich nicht wesentlich verändernden Werbeumfeld aber immer schlechter. Als Folge sinkt der ROI für Kampagnen im „Paid“-Umfeld. Nur schon deshalb lohnen sich langfristig Investitionen in jene Kanäle und Massnahmen, welche ein Werbetreibender auch selbst nachhaltig kontrollieren kann.

Checkliste: 10 Punkte für die Auswahl einer Agentur im digitalen Marketing

Das Marketing über die digitalen Kanäle ist kompliziert und sehr technisch geworden. Der Weg zur «customer centricity» führt nicht nur über mächtige Technologien, sondern häufig über spezialisierte Agenturen. Diese können strategischen Mehrwert liefern und die Umsetzung von Projekten auf der «customer journey» gestalten. Die Komplexität und diverse Stolpersteine sorgen für Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunde. Um diese gut – und zuweilen weniger holprig – meistern zu können, ist eine überlegte Auswahl des Dienstleisters essentiell:
1. Kerngeschäft der Agentur: Wie steht es um das Innovationspotential und den Realitätssinn der Agentur? Was gehört zum Kern- was zum Nebengeschäft? Wichtig ist auch zu berücksichtigen, was die Agentur nicht kann. Tipp: Erfahrungen und Referenzen abfragen.
2. Erwartungshaltung definieren: Legen Sie den Status der Zusammenarbeit fest. Soll die Agentur als Sparringpartner oder als reiner Umsetzer agieren? Sind im Unternehmen die Fähigkeiten zur Konzeption und Planung vorhanden? Gerade bei der Projektumsetzung können diese Fähigkeiten ein entscheidender Bestandteil des Erfolges sein.
3. Ausrichtung überprüfen: Ist die Agentur ein Technologieanbieter oder arbeitet sie als technologieunabhängige Boutique? Ist sie inhaltlich und strategisch breiter aufgestellt und/oder agiert sie explizit im Netzwerk von Spezialisten?
4. Agenturgrösse und Brand als Indikator: Häufig stecken hinter kleinen Agenturen viel Innovation, Flexibilität und persönlich motivierte Inhaber und Mitarbeiter. Sie lassen aber eventuell die kritische Grösse und inhaltliche Breite vermissen – typische Merkmale grösserer Agenturen. Dafür sind diese meist weniger flexibel und teurer.
5. Projektteams kennenlernen: Neben fachlichen Kompetenzen kommt es auch auf Soft Skills an. Ein gutes Bauchgefühl ist entscheidend. Menschen arbeiten zusammen, manchmal stimmt die Chemie einfach nicht.
6. «Technology follows Strategy» – nicht umgekehrt: Handelt die Agentur so oder dominiert der Nerd-Charakter? Implementiert sie nur oder kann sie auch strategisch denken? «Use Cases» dienen zur Vermittlung von Themen und sind hilfreich als Beispiele für die Umsetzung.
7. Projektplanung: Powerpoint ist ein Verkaufsinstrument, keine Umsetzungshilfe. Zur Umsetzung eines Projektes braucht es eine vertiefte Auseinandersetzung, häufig auch Workshops. Zur Planung gibt es bekannte und nützliche Planungs-Methoden und Tools.
8. Regionalität: Das Marktverständnis und die Kundennähe zum Auftraggeber darf nicht unterschätzt werden. Ausländische Agenturen sind häufig billiger, aber in der Summe vielleicht nicht effizienter.
9. Der Preis ist ein Indikator – nicht mehr: Nicht die Kosten sollten entscheidend sein, sondern die Resultate. Ist der Preis ein Lockvogelangebot, damit im Laufe der Umsetzung über Änderungen und Zusatzanforderungen das Projekt vergrössert und rentabel gemacht wird?
10. Und zuletzt die Hausaufgaben: Hat der Auftraggeber im Unternehmen die eigenen Voraussetzungen für eine gelungene Umsetzung geschaffen? Dazu gehören Prioritäten, Allianzen, Budgets, Human Ressources, Skills und natürlich die notwendigen Entscheidungskompetenzen. Diese Faktoren sind die Basis für eine effiziente Umsetzung der Projekte mit der Agentur.
Können Sie bei allen zehn Faktoren ein Häckchen setzen? Oder gibt es ein paar Punkte, wo Sie noch Optimierungsbedarf entdeckt haben? Wenn Sie die genannten Faktoren bei der Auswahl Ihrer Agentur berücksichtigen, sind die ersten Hürden für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes genommen und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit steht nichts mehr im Weg. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihren Projekten im E-Mail und Omnichannel Marketing. Kontaktieren Sie uns!